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In Gedenken an Eleonore Gottfried-Massa

Mit diesem Nachruf nimmt der Verein Exercitium Humanum e.V. und das gesamte Team der Neumühle Abschied von Eleonore Gottfried-Massa. Mit ihr geht eine der treibenden Kräfte, die diesen Ort aufgebaut, gestaltet und erhalten haben. Um sie und ihren Mann, Dr. Willi Massa, versammelte sich vor rund 40 Jahren in Tholey eine Gruppe von Menschen, die ihrem Leben spirituelle Tiefe geben und Verbundenheit mit dem Göttlichen erfahren wollten.

Diesem Verlangen nach spiritueller Entwicklung wurde in der Neumühle ein Zuhause gegeben und zahllose Menschen fanden den Weg hierher. Gemeinsam mit ihrem Mann und Menschen, die in der Neumühle eine spirituelle Heimat gefunden haben, baute sie aus einer Ruine diesen Ort auf und arbeitete mit Herzblut daran, ihn zu formen und zu erhalten, sodass auch folgende Generationen einen Platz zur Besinnung, innerer Einkehr und Rückbindung zum Höchsten haben.

Eleonores Gabe, hochspirituelle Erfahrungen in einfachen und doch klaren Worten zu vermitteln zeichnete sie in ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Eutonie- und Meditationslehrerin aus, in der sie einer großen Schar von Schülern neue Wege vermittelte, um Zugang zur eigenen Spiritualität zu finden und ihrem Leben Tiefe zu verleihen. Das Fundament ihres Wirkens bildete das Eintauchen in die Stille durch Meditation, sowie ihr tief verwurzelter Glaube an Gott als die Ursache allen Seins.

Der Verein und das Team der Neumühle danken Eleonore von ganzem Herzen für ihr jahrzehntelanges Engagement und nehmen Abschied von einem besonderen Menschen. Möge sie Frieden und eine neue Heimat in der Ewigkeit finden. Unsere Gebete, Gedanken und Segenswünsche begleiten sie auf ihrem Weg.

4 Kommentare

  • Eleonore hat in meinem Herzen Raum eingenommen und wird weiter wirken, mit ihrem wunderbaren Lächeln und ihrer unvergleichlichen Art der Nächstenliebe hat sie mein Herz erobert. Es ist ein großer Schmerz, sie und ihr Wirken mit Eutonie und Osternfeiern in der Neumühle fehlen mir sehr. Aber eine noch größere Freude ist es ein Stück meines Lebens mit ihr gemeinsam durchlebt zuhaben.
    Eine Geschichte von schönsten Herzen zu Ehren von Eleonore die so viele wunderbare Geschichten erzählen konnte.

    Verletztes Herz…

    Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm Recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte noch lauter über sein schönes Herz.

    Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: “Nun, Dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines.” Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.

    Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken…..genauer… an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

    Die Leute starrten ihn an. Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie? Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: “Du musst scherzen”, sagte er, “Dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und Deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen.”

    “Ja”, sagte der alte Mann, “Deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit Dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige rauhe Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen.

    Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?”

    Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

    Eleonore hat ein Stück ihres Herzens gegeben und ich möchte ihr ein Stück meines Herzens dafür geben.
    Auf das Friede werde auf Erden

  • Liebe Eleonore,
    ich denke an Dich und habe für Dich Dein Kerzlein angezündet, das Du mir im Mai geschenkt hast! Auf Deinem Weg in die andere Welt begleite ich Dich mit freundlichen und guten Gedanken. Deine Stimme kann ich nun nicht mehr hören. Vorgestern, am 14. 12. 2017, als ich Dir für deine Mail danken wollte, blieb die Leitung stumm… Ich umarme Dich. Alles Liebe Dir, große Kämpferin!
    Christa

  • „Es ist ein Engel zur Erde gekommen und hat dich, Eleonore, mit in den Himmel genommen.
    Er hält dich sicher, er hält dich warm, wir hoffen, du fühlst dich geborgen in seinem Arm.
    Mussten dich gehen lassen und konnten nichts tun, still und ohne Schmerzen hoffen wir, kannst du nun ruhen.“

    Seit langem wohne ich in Ostfriesland, Heute schaute ich zufällig auf die Homepage der Neumühle und war sehr betroffen vom Tod von Frau Gottfried – Massa zu lesen.
    Mein herzlichstes Beileid gilt insbesonders der Tochter und Familie.

    In den 90 er Jahren wohnte ich einige Jahre in Saarbrücken, in dieser Zeit besuchte ich sehr oft den besonderen Ort der Neumühle. Ich bin dankbar Herrn Massa und Frau Gottfried -Massa in ihrem Wirken kennengelernt zu haben.

    Einen stillen Gruß
    Marion Twenhoefel

  • Frau Massa war wahrhaftig „eine Seele von Mensch“, ihre tiefgründige Verbundenheit mit dem Ursprung allen Seins war für mich in jeder Begegnung mit ihr spürbar. Ruhe in Frieden.

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